
Wasseradern finden am 15.9.2023 im L8 Der Kurs „Wasseradern finden“ mit Baubiologe Dietmar
“Wer Waffen verkauft, kontrolliert Armeen. Wer Nahrung kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft. Aber wer Saatgut kontrolliert, kontrolliert das Leben auf der Erde.” – Vandana Shiva
Am Samstag, den 22. April 2023, war der große Saal im Spielboden bis auf den letzten Platz gefüllt. Über 180 Menschen waren gekommen, um den Film über die faszinierende Lebensgeschichte der indischen Umweltaktivistin und Agrarökologin Dr. Vandana Shiva zu sehen. Der Garten Eden Verein hatte die Filmvorführung in Zusammenarbeit mit dem Spielboden veranstaltet.
Seit mehr als vier Jahrzehnten setzt sich Vandana Shiva mutig und unbeirrbar für die Rechte der Kleinbauern, indigenes Wissen, Vielfalt, lokale Lebensmittelproduktion und Gerechtigkeit ein. Sie engagiert sich weltweit für die Rettung von natürlichem Saatgut und für Ernährungssouveränität. Immer wieder weist sie auf die Verbindung zwischen der Zerstörung der Natur und der Gier von Unternehmen hin, welche mittels Biotechnologie und Gentechnik unsere biologischen und natürlichen Ressourcen kommerzialisieren und die kleinen Landwirte verdrängen wollen. Klar deckte sie die Lüge der sogenannten “Grünen Revolution” auf, die nichts anderes war als die Industrialisierung der Landwirtschaft. Ihr Kampf gegen die mächtige Agrarkonzerne ließ sie zu „Momsantos Albtraum“ werden.
Der Film zeigte sehr berührend ihren facettenreichen Weg und die Ereignisse, die ihr Denken formten, bevor sie ihren klugen und immer friedlichen Kampf gegen die Mächtigen aufnahm. Von der Atomphysikerin wurde sie zur Quantenphysikerin, Geologin, Umweltschützerin, Feministin und Bürgerrechtlerin. Heute inspiriert sie die Bewegung für Biodiversität und ökologische Landwirtschaft auf der ganzen Welt. Sie ist Vorstandsmitglied im Weltzukunftsrat und Trägerin des Alternativen Nobelpreises. Alle, die den Film sahen, spürten, dass Vandana Shivas Wirken ihrem Innersten, ihrer Liebe zum Leben, zur Natur, zur Erde und ihrer Liebe zur Freiheit entspringt. Wer mehr lesen möchte, dem sei diese deutschsprachige Website ans Herz gelegt: https://vandana-shiva.de
Im Anschluss an den Film fand eine vom Garten Eden Projekt initiierte Podiumsdiskussion statt. Es ging um das Thema der regionalen Lebensmittelabsicherung für Vorarlberg mit dem Ziel – inspiriert von Vandana Shivas Saatgutbibliotheken – auch hier vor Ort ein solches Projekt ins Leben zu rufen. Auf die Frage, wer schon einmal Saatgut vermehrt habe, meldete sich ein großer Teil der Zuschauer im Saal. Leo Simma, Präsident unseres Garten Eden Vereins, erklärte seine Vision eines Saatgutabsicherungsprojektes für Vorarlberg. Helmut Hohengartner von der „Initiative Unverblümt“ ist Herausgeber einer „Sortenfibel“, die Pflanzensorten durch die Dokumentation ihrer Erhaltung, Vermehrung und Weitergabe als Gemeingut schützen soll. Er setzt sich für Saatgutsouveränität als Menschenrecht ein – auch auf juristischer Ebene. Wer das unterstützen möchte, kann eine Petition und viele Informationen unter https://www.archemitzukunft.net finden. Isabella Moosbrugger vom Gemeinschaftsgarten Bezau gibt voller Leidenschaft ihr Wissen und Können an Kinder und Erwachsene weiter. Daniel Köllinger, Gemüsegärtner und Jungpflanzenzüchter aus Hard, schilderte die Situation aus seiner Sicht, und ermutigte dazu, Saatgut selbst zu vermehren.
Nun geht es darum, ins Tun zu kommen und gemeinschaftlich zu wirken, um ein Saatgutabsicherungsprojekt für Vorarlberg aufzubauen. Wir sind unglaublich dankbar und begeistert, dass sich 40 Interessierte gleich nach dem Gespräch eingetragen haben, um dabei mitzuhelfen. Im Garten Eden Projekt wird eine Gruppe entstehen, die sich der Saatgutvermehrung und -sicherung annimmt. Alle, die sich gemeldet haben, werden bald eine Einladung zum Treffen im Vereinslokal in Lauterach bekommen. Dort wollen wir besprechen, wie die Weiterentwicklung des Projektes konkret aussehen kann. Wer hier gern mitmachen möchte, melde sich einfach unter info@garteneden-projekt.at.
Wir danken dem Spielboden für die perfekte Organisation und die Technik, wir danken allen Mitwirkenden des Podiumsgespräches, besonders Anna Maria Baurenhas-Sohm für die Moderation. Danke Schero für die Fotos und ein riesiges Danke an alle helfenden Hände unserer wunderbaren Garten Eden Gemeinschaft! Auf dass das Netz immer weiter und größer werden möge! Jede und jeder kann etwas zum positiven Wandel beitragen – das nehmen wir von diesem beeindruckenden und schönen Abend mit. Danke an alle, die dabei gewesen sind!
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