Ausflug an den Untersee und Rheinschwimmen zu Leo’s Geburtstag

am 13. August war es endlich so weit: Leo löste sein Geburtstagsgeschenk ein. Schon im Vorfeld lud er alle Spender ein, dabei zu sein.

Eine kleine, aber feine Gruppe aus nicht urlaubenden GartenEdenProjekt-Fördermitgliedern traf sich bei herrlichem Sommerwetter am L8 und genoss einen von David und Leo schon im Vorfeld zubereiteten Riebl. Dazu gab es einen herrlichen Obstsalat und viele andere Köstlichkeiten aus Leo’s scheinbar nahezu unbegrenztem Fundus. 

In Stein am Rhein durfte sich der größere Teil der Gruppe noch die Stadt anschauen, während die 4 Fahrer sich aufmachten, 3 Fahrzeuge für die Heimfahrt zur Ausstiegsstelle zu bringen. Mit dem verbleibenden 4. Fahrzeug fuhren wir zurück zum Einstieg zum Rheinschwimmen in Stein am Rhein. Bei herrlichem Wetter herrschte Parkplatznot. So zogen wir uns schnell zwischen den Fahrzeugen um, nahmen unsere Schwimmhilfen und spazierten zum Rhein. 

Wegen des leider wenig Wasser führenden Rheins wurde uns schon mitgeteilt, dass die Strömung wohl etwas schwächer als üblich wäre. So suchten wir uns – auch wegen Zeitdrucks wegen des Velo-Termins (https://www.etzwilen-singen.ch/schienenvelo/) um 16 Uhr – eine kürzere Route aus. Schon beim Einstieg in den doch unerwartet kühlen Rhein bewährte sich die Verkürzung der Route auf eine statt der sonst üblichen zwei Stunden. 

Die 16 Schwimmer schafften es nicht wirklich, in einer Gruppe zusammen zu bleiben – am Rand ist die Strömung deutlich geringer, als in der Fahrrinne. Wegen des langsamen Vorankommens waren es bis zur Ausstiegsstelle dann doch 2 bis zweieinhalb Stunden, bis alle ankamen. Doch leider fehlte einer und je länger es dauerte, umso mulmiger wurde uns…

Glücklicherweise läutete knapp 2 Stunden später Leo’s Telefon und der Vermisste meldete sich über ein geliehenes Telefon – wir hatten ja nur unsere Badesachen und die Schwimmhilfe, alles andere war in den Autos – nachdem wir zuvor schon die Wasserrettung und auch die Schweizer Polizei einschalten mussten. Wie froh waren wir da, zu erfahren, dass der Verschollene nur noch weitere zwei Stunden flussabwärts getrieben war, bevor ihm die Sache langsam unheimlich vorkam und er den Ausstieg ans Ufer wagte. Wie wir später von ihm erfuhren, war er nahe unserer Ausstiegsstelle für eine kurze Pause an Land gegangen, um sich in der Sonne wieder ein bisschen aufzuwärmen – um sich dann weitere zwei Stunden im kühlen Nass treiben zu lassen. 

Froh und überglücklich, ihn wieder in unsere Runde aufnehmen zu können, aßen wir vor Ort und genossen die Wiedervereinigung, bevor wir uns zu später Stunde auf den Heimweg machten.

Auf diesem Wege danke ich allen Beteiligten für die gezeigte Ruhe und Umsicht, vor allem aber Leo als Anlassgeber und edler Spender von Frühstück und übriger Verpflegung. Ich kann es nur jedem empfehlen, sich dieses grandiose Erlebnis in unserer wunderschönen Natur einmal selbst zu gönnen. Da man zwei Fahrzeuge – eines am Einstieg und das andere am gewünschten Ausstieg positionieren sollte und die Sache in einer größeren Gruppe ohnehin mehr Spaß macht, empfehlen wir, ein paar Freunde mit zu nehmen und zumindest in Zweiergruppen Zusammen zu bleiben, damit niemand verloren geht. 

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